Wiederaufnahme von "Alte Liebe" und "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte"
Es kam, wie es kommen musste: Die Welt dreht sich weiter, auch wenn einer fehlt. Denn auch wenn einer wie unser verstorbener Hans Richter nicht zu ersetzen ist, werden wir die beiden Stücke "Alte Liebe" und "Die Tage, ich mit Gott verbrachte" ab Februar weiterspielen. Zwei wunderbare Kollegen haben sich bereit erklärt, für Hans einzuspringen. Detlev Nyga in der Alten Liebe und Sven Marko Schmidt in den Tagen mit Gott. Beide sind viel beschäftigt, aber haben sich dennoch – auch im Sinne von Hans – die Zeit zum Proben und für die Spieltermine freigeschaufelt. Wir sind beiden sehr dankbar dafür und gespannt, wie sie ihre Rollen in den beiden Stücken auslegen, welche Akzente sie setzen und welche neuen Farben sie hereinbringen werden. Die Inszenierungen werden und sollen anders werden, doch sicherlich nicht schlechter. Danke auch an unseren Regisseur Rainer Ewerrien, dass auch er sich irgendwie zeitlich ermöglichte, die Proben zumindest teilweise zu begleiten. Die neuen Termine für beide Stücke finden Sie in unserem Spielplan.
Wir bedanken uns herzlich für Ihre unglaublich tolle Unterstützung nach dem Tod von Hans Richter – in Form vieler Mails, persönlicher Gespräche und natürlich durch Spenden und den Verzicht auf Erstattung bereits gekaufter Karten. Es hat uns wohltuend gezeigt, dass wir mehr sind als nur ein Haus, das Ihnen anspruchsvolle Unterhaltung bietet, sondern ein Teil der Frankfurter Stadtgesellschaft, die auch in schweren Zeiten zusammenhält. Es war und ist uns eine Bestätigung unserer Arbeit. Und da die Finanzierung der Wiederaufnahmen weiterhin immer noch auf schwachen Füßen steht, sind wir so frei, Sie auch weiterhin um Unterstützung zu bitten – sofern Ihnen das möglich ist. Unsere Kontonummer: DE13 5105 0015 0143 0686 33. Paypal: info@stalburg.de oder >>HIER. Ab 300 € schicken wir ihnen eine Spendenquittung. Bei niedrigeren Beträgen akzeptiert das Finanzamt auch einen Kontoauszug. Vielen Dank!
Neu ab Januar: "Venus im Pelz" nach Leopold von Sacher-Masoch
Unzählige Male wurde der Stoff schon adaptiert. Er wurde mehrfach verfilmt, Lou Reed schrieb für Velvet Underground den Titel "Venus in Furs", Bela B. brachte ihn als Hörspiel heraus, und natürlich entstanden mehrere Theaterfassungen. Unsere stammt von David Ives und spielte viele Jahre erfolgreich im Samuel J. Friedman Theatre am Broadway.
Ein Werk also, dessen sich schon viele bedient habe. Also genau unser Ding. Denn auch hier gilt: Es kommt drauf an, was man draus macht. Und aus bekanntem Material etwas Ungewöhnliches werden zu lassen, dafür sind wir ja bekannt. Man denke nur an "Misery", "Alte Liebe" und "Die Tage, die ich mit Gott verbrachte". Also tun wir es wieder. Ein Duell voller Wortwitz und Situationskomik. Im Brennpunkt: die vielfältigen Mechanismen in der Beziehung zwischen Mann und Frau. Mehr als 150 Jahre alt, ist Sacher-Masochs Novelle immer noch aktuell. Die Bühnenfassung stammt von dem US-amerikanischen Autor David Ives und wurde zum großen Erfolg am Broadway. Mehr Infos und Billets >>HIER.
NEU: "Quality Land – Live und analog" nach dem Bestseller von Marc-Uwe Kling
Ja, richtig, so oft kommt auch das nicht vor. Doch wo, wenn nicht bei uns? So bringen wir nun einen Marc-Uwe Kling auf die Bühne – und zwar live und analog. Infos und Karten gibt's >>HIER
"Die Tage. die ich mit Gott verbrachte" von Axel Hacke
Er kann auch Theater, der König der Kolumnen. Er tut es selten, also gelegentlich. Eines dieser raren Werke beschreibt eine Begegnung mit dem Allmächtigen. Oder ist der gar nicht so allmächtig? Am Ende gar ein Scharlatan? Die Antworten gibt's bei uns. Und >>HIER weitere Winke, Termine und natürlich Billets.
ALTE LIEBE von Elke Heidenreich
Selbstverständlich spielen wir unser Erfolgsstück auch in der neuen Saison. Sie haben es so gewollt. Dankeschön. Karten und Infos <<HIER
Läuft bei uns! Immer noch.
Stephen Kings Beststeller bei uns auf der Bühne. Mit Anja KImmelmann und Jochen Döring. Infos und Karten >>HIER.
Stalburg Theater spielt Nick Hornby
Schöne Sache: Wir haben vom Rowohlt-Verlag die Genehmigung erhalten, aus dem Buch "Keiner hat gesagt, dass Du ausziehen sollst" (Originaltitel: "State of the Union") von Nick Hornby eine Bühnenfassung zu erstellen und sie aufzuführen. Das haben wir getan. Und wer spielt, war auch klar: Alice von Lindenau und Christoph Maasch, die bewährten Kräfte aus "Das Leben des Vernon Subutex". Inszeniert hat der nicht minder bewährte Rainer Ewerrien. Nähere Informationen finden Sie >>HIER
Fräulein Müller bitte zum Matriarchat
Ist der Kampf der Geschlechter genauso abgedroschen wie die unselige Diskussion über Für und Wider des Genderns? Natürlich nicht. Er wird so lange währen wie es unterschiedliche Geschlechter gibt – also vermutlich ewig.
Und genauso lange wird er mit wechselnder Verbissenheit geführt werden, mit unterschiedlichen Waffen, Taktiken und Zielen. Aber was haben Carolin Kebekus, Jean-Jacques Rousseau, Johanna von Koczian, Melania Trump, Papst Franziskus, Harvey Weinstein, Adéle Haenel, Dieter Nuhr und Margaretes Friseur damit zu tun? Viel, soviel können wir Ihnen schon mal sagen. Immerhin wickeln, wischen und wuppen die heutigen Männer doch viel mehr als ihre Väter, oder?
Außerdem sind die allermeisten Bäume in unseren Innenstädten – egal ob Pappeln, Weiden, Eichen, Buchen und so weiter – männlich. Wie lässt sich diese Dominanz erklären? Antworten in diesem Theater.
Infos und Karten HIER>>.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten zahlen 8,00 € Eintritt