Severin Groebner – Mich hätten Sie sehen sollen!

Sowas wie ein Best Of

Möchtegernrockstar, der deutscheste Wiener, den es gibt, der lustigste Klugscheisser, den man sich vorstellen kann, der poetischste Zyniker seit Attila dem Hunnenkönig, und mit Sicherheit der mit Abstand allerbescheidenste Mensch im gesamten Universum.

Seit über zwanzig Jahren steht er mit seinen 1,9 Metern auf Kabarettbühnen herum und macht die längste kurzweilige Kleinkunst, die es auf den Brettern, die kein Geld bedeuten, so gibt.

Seine Nummern drehen sich um tödliche Schrebergärten, komische Begräbnisse, traurige Firmenfeiern, unterforderte Übernehmer, die Ewigkeit, Burkas, Zeit & Raum, Erdbeeren und Tomaten. Es ist also sicherlich für Jeden etwas dabei.

Dazwischen liest er Kolumne und Geschichten aus der Welt und singt mit einer Stimme, die klingt, als hätte er sie nie abgegeben, Lieder zwischen Chanson und schon so spät.

Als Radikaldemokrat ist er politisch-pessimistisch, als Österreicher hoffnungslos hochamüsiert und  als Künstler schlicht sehenswert. Oder anders formuliert: Blöd wär’s, wenn Sie sich eines Tages sagen müssten „den hätt ich sehen sollen“. 

Ein Abend voll aufgehobenem Liegengebliebenen, zeitlosen Evergreens und Sternsekunden der großen Groebner-Kunst.