Angelika Sieburg & Andreas Wellano: A BISSERL SCHWARZ, A BISSERL WEISS

Ein Wiener Abend mit Hautgout. Mit Texten, Gedichten und Liedern von Trude Marzik, Peter Wehle, Gerhart Rühm, H.C. Artmann, Robert Stolz, Hansi Fischer u.v.a.

Spezieller Gast: Mark Adler von der Staatsoper

„Jede Provinz liebt ihren Dialekt: denn er ist doch eigentlich das Element, in welchem die Seele ihren Atem schöpft.“ Goethe

Verstehen Sie Wienerisch von „A“ wie Adaxl bis „Z“ wie Zwutschkerl? Wollen Sie wissen, was ein Bazi, ein Gannef, ein Haftelmacher ist? Haben Sie schon mal eine Kabanossi verspeist, ein Flankerl im Mund gehabt? Und der Hautgout? Das fast verschwundene Wort der Küchensprache. Ausgesprochen:“Ogu“ mit langem „U“. „Oguuu“, es schmeckt nicht nur, es riecht auch danach: süßlich, streng und sehr intensiv. Hautgout, der hohe Geschmack, schmeckt scheiße, aber köstlich.

So schmeckt auch unser Abend mit Angelika Sieburg, Andreas Wellano, am Klavier: Dietrich Stern, special Guest - Liese Lyon, die in Liedern und Texten über das Wienklischee, die Gemütlichkeit, die Liebe, den Tod, das Saufen und Essen, die Kultur und Unkultur mit sprachkundlichem und abgründigem Humor sinnieren, singen, jodeln, raunzen, weinen, schimpfen, in die Tasten schlagen: mal süßlich, mal streng aber immer mit Hautgout.

Dieser Abend ist der Wiener Autorin Trude Marzik herzlich gewidmet.